ASUS ROG Swift OLED, 27 Zoll in 1440p
Der Bildschirm, an dem wir selbst sitzen. OLED heißt: Schwarz ist wirklich aus, nicht dunkelgrau. Den Unterschied sieht man in der ersten Minute und will danach nicht mehr zurück.
27 Zoll bei 2560 mal 1440 ist der Punkt, an dem Bildpunkte verschwinden, ohne dass die Grafikkarte ins Schwitzen kommt. Dieselbe Größe in 4K sieht kaum besser aus, kostet aber rund die doppelte Rechenleistung. Deshalb steht diese Kombination hier und nicht die größte Zahl im Regal.
Was OLED wirklich bringt, ist nicht der Kontrast auf dem Datenblatt, sondern die Schaltzeit. Ein Bildpunkt wechselt die Farbe in Sekundenbruchteilen statt in Millisekunden, und dadurch bleibt ein bewegtes Bild scharf, statt zu verschmieren. Wer von einem gewöhnlichen Bildschirm kommt, hält das zuerst für eine höhere Bildrate. Es ist keine.
Zwei Dinge gehören ehrlich dazu. OLED kann bei stundenlang unveränderten Bildinhalten einbrennen. Die Geräte räumen regelmäßig selbst auf, und die Hersteller geben inzwischen Garantie darauf, aber wer acht Stunden am Tag dieselbe Tabelle anzeigt, ist mit IPS besser bedient. Und die volle Helligkeit erreicht OLED nur auf Teilflächen, nicht auf dem ganzen Bild. In einem sonnendurchfluteten Raum ohne Vorhang merkt man das.